Entscheidungen treffen - aus der Sicht der Hunde

 

Wie geht es dir damit Entscheidungen zu treffen?

 

Wie und warum treffen Hunde eigentlich Entscheidungen?

 

Entscheidungen bringen uns ins Tun!


Blog Beitrag von Isabella Maria Reitmayr

@diehundedolmetscherin

 

 

Wahrscheinlich kennst du das, Du stehst vor einer Entscheidung und überlegst dir 100 Mal, wie denn die Vor- und Nachteile sind, wägst genau das Für und Wider ab und wenn du dann die Entscheidung endlich getroffen hast, überlegst du dir noch 25 Mal ob es wirklich die richtige Entscheidung war, die du getroffen hast, bis du irgendwann im Nachhinein dann endlich sehen kannst ob es die richtige Entscheidung war oder eben nicht.

 

Dieser Prozess ist für viele Menschen sehr Kräfte raubend und anstrengend. Deshalb drücken sich natürlich auch ganz viele davor, mich eingenommen, früher zumindest.

 

Die Power im Entscheidungen treffen liegt klar darin, dass nach der Entscheidung ganz viel Transformation möglich ist. Denn Entscheidungen zu treffen, setzt sehr viel Kraft frei. D.h. eine Entscheidung, die du nicht triffst und ewig lange vor dir herschiebst, raubt dir deine Kraft, sie raubt dir Energie.

 

Sobald du aber Entscheidungen treffen kannst, wirst du es sofort merken, denn dein Leben und deine Beziehung zu deinem Hund werden an Fahrt gewinnen!! Sei also mutig.

 

 

Betrachten wir das Thema mit den Entscheidungen mal aus der Hunde-Sicht.

 

Wie ist das in der Hunde Welt?

 

Wie und warum treffen Hunde dort ihre Entscheidungen?

 

Die meisten von uns die mit einem Hund zusammenleben, kennen es, wenn Hunde selbstständig Entscheidungen treffen, die wir selbst gar nicht wollen. D.h. sie entscheiden etwas zu tun, zum Beispiel plötzlich nach vorne zu laufen und zu bellen. Für uns ist es dann oft sehr unangenehm, weil der Hund selbstständig eine Entscheidung getroffen hat - verrückt, oder?

 

Jetzt setzte ich sogar noch eine Behauptung drauf, denn das Besondere an Hunden ist, meiner Erfahrung nach: sie reagieren auch auf dein Körpergefühl, und vor allem auf dein unterdrücktes Körpergefühl. 

 

OH MANN ! denkst du vielleicht jetzt, aber genau da kommt die Präsenz-Arbeit ins Spiel um endlich wieder authentischer zu werden. 

 

Die Hundeerziehungs-Welt, vom Menschen konstruiert, ist voll mit Strategien, um genau diese unangenehmen Situationen zu vermeiden oder gar nicht erst zu ermöglichen. Erziehung bringt uns immer mehr weg von uns, weg von unserer natürlichen Power, weg vom authentisch und echt sein. Auch wenn es gut gemeint ist.

 

Wechseln wir wieder in die Hundesicht zu diesem Thema.

 

Was passiert denn eigentlich in dem Moment, in dem ein Hund selbstständig entscheidet, oft über den Hundebesitzer hinweg.

 

 

Was passiert in dem Moment wo dein Hund beschließt, selbst eine Entscheidung zu treffen?

 

Da Hunde anders als wir Menschen nicht extrem viel im Kopf hin und her überlegen, vor jeder nächsten Bewegung, die Vor- und Nachteile überprüfen und so viel im Kopf sind wie wir, handeln sie ganz anders. Dein Hund ist so 100 % im Körpergefühl, das heißt er holt und trifft seine Entscheidungen definitiv aus seinem Körperimpuls heraus, aus seinem Instinkt heraus. Das bedeutet, er ist im Gegensatz zu uns noch sehr stark mit sich und seinem Körper verbunden, wenn er einigermaßen ausgeglichen und natürlich leben darf vorausgesetzt.

 

Sei jetzt bitte ganz ehrlich zu dir! Diese Power, die dein Hund frei setzt, in dem Moment wo er Entscheidungen trifft und danach handelt, hättest du diese Power nicht auch gerne öfters in deinem Leben?

 

Ist es nicht so, dass wir uns auch oft abgestellt fühlen und dann glauben das gleiche auch mit unserm Hund tun zu müssen?

 

Ist das nicht genau diese Power, vor der wir uns eigentlich in unserem Leben fürchten?

 

Wenn du und ich jetzt mal ehrlich sind und ganz genau hinschauen, noch mehrere tiefere Ebenen anerkennen, die in der Mensch Hund Beziehung wirken, werden wir hier ganz viele Zusammenhänge erkennen können.

 

 

Was kannst du also alles von deinem Hund zum Thema Entscheidungen treffen lernen?

 

Vielleicht mutig, stark und klar auch so viel Energie freizusetzen wie dein Hund? Der Weg ist ganz klar, du musst mit deinem Körper gut in Kontakt sein, d.h. vor jeder Entscheidung, die du treffen möchtest, raus aus dem Kopf-Karussell und rein in dein Körpergefühl, beweg dich spüre deinen Körper spüre deinen Atem, springe, schüttele dich, komm mit allen Tools die dir schon zur Verfügung stehen und die du schon kennst ganz präsent in deinen Körper. Nimm dein momentanes Körpergefühl wahr und lausche auf diese kleine, aber doch sehr starke innere Stimme in dir, deine Intuition.

 

Wenn du diese Intuition wieder spürst, und jeder hat eine Intuition, wenn du deiner Intuition deiner inneren Stimme wieder mehr vertraust und Aufmerksamkeit schenkst, dann wirst du auch vertrauensvoll und mutig Entscheidungen treffen können. Das wird dich in deinem Leben und im Zusammenleben mit deinem Hund auf ganz neue Ebenen katapultieren.

 

 

 

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